Eröffnung TalentKolleg Ruhr Oberhausen

Am 07. Dezember fand die offizielle Eröffnung des TalentKollegs Ruhr in Oberhausen (TKR) statt.

In Anwesenheit des Oberbürgermeisters Daniel Schranz, HRW-Präsidentin Prof. Dr. Susanne Staude, Schuldezernent Jürgen Schmidt und Dr. Urban Mauer, Staatssekretär des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW, wurde das TKR feierlich eröffnet.

Am 07. Dezember fand die offizielle Eröffnung des TalentKollegs Ruhr in Oberhausen (TKR) statt.

In Anwesenheit des Oberbürgermeisters Daniel Schranz, HRW-Präsidentin Prof. Dr. Susanne Staude, Schuldezernent Jürgen Schmidt und Dr. Urban Mauer, Staatssekretär des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW, wurde das TKR feierlich eröffnet.

80 geladene Gäste, darunter auch die Oberhausener Talente Alexandra, Theresa, Enes, Büsra, Yasin und Vesco, konnten die neuen Räumlichkeiten kennenlernen und einen Eindruck vom TKR erhalten. Einen Einblick in die Praxis gab es durch eine spannende Podiumsdiskussion, bei der Celine (Talent und Lehrbeauftrage im TKR Oberhausen), Robin Gibas (Programmleiter des Schülerstipendienprogramms RuhrTalente), Magdalena Lukosz (Lehrkraft für besondere Aufgaben an der HRW) und Marion Faber-Ziegler (Abteilungsleiterin der Gesamtschule Nord in Essen) die Relevanz der mittlerweile vier TalentKollegs in NRW hervorgehoben haben. Ein Video von Oberhausener Talenten hat ebenfalls die Bedeutsamkeit einer individuellen Talentförderung unterstrichen und gezeigt, wie wichtig eine langfristige Begleitung von jungen Menschen ist. Zum Abschluss gab es ein Get-together, bei der Talente und Talentfördernde sich miteinander vernetzen und untereinander austauschen konnten.

Das TalentKolleg Ruhr in Oberhausen ist eine Kooperation der Hochschule Ruhr West und der Stadt Oberhausen und unterstützt unter dem Leitspruch „Orientieren, Motivieren, Qualifizieren“ junge Menschen in der Region dabei, ihre Fähigkeiten und Talente zu entdecken und zu entfalten. Finanziert wird es durch Fördermittel des Landesministeriums für Schule und Bildung, der Stiftung Mercator und dem Haushalt der Stadt. Das TalentKolleg Ruhr versteht sich als ein Teil der NRW-Talentförderung und möchte Talenten die Möglichkeit geben, auf ganz unterschiedliche Weisen miteinander zu lernen, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln, um so ihre Potentiale auszuschöpfen. Das TKR ist ein Ort des Netzwerkens, des Coachings, der Beratungen und der Begleitung, so dass hier langfristig und individuell erfolgreiche Bildungsbiographien gestaltet und gefördert werden.

In nachhaltigen und praxisgerechten Kursen werden angehenden Bildungsaufsteiger:innen und -einsteiger:innen sowohl studien- als auch ausbildungsrelevante Basiskompetenzen vermittelt – von der Mathematikförderung über Sprachkurse, etwa in Deutsch oder Englisch, bis hin zur Stipendienberatung oder zum Bewerbungstraining. Die Lehrkräfte bereiten die jungen Talente auf die Anforderungen von Studium und Ausbildung vor und ermutigen sie, Bildungswege in den Blick zu nehmen, für die sie in ihrem eigenen sozialen Umfeld möglicherweise wenige oder keine Vorbilder zur Verfügung haben.

Die Zugangswege zum TKR Oberhausen sind vielfältig. Talente kommen über Ansprechpartner:innen an Schulen, über Talentscouts, über Lehrkräfte oder auch Netzwerkpartner:innen. Für ein unverbindliches Infogespräch können sich Schüler:innen über die Internetseite des TalentKolleg Oberhausen anmelden und beraten lassen.
Die Teilnahme an den Workshops ist kostenfrei; sie finden in den Nachmittagsstunden, nach Schulschluss oder in den Ferien statt.

Wir wünschen allen Talenten und Talentfördernden, sowie dem TalentKolleg Ruhr Oberhausen alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft!

Aufnahmefeier der RuhrTalente 2022

Am 08. November fand wieder die offizielle Vergabefeier der RuhrTalente in der Essener Lichtburg statt.

Im feierlichen Rahmen wurden fast 200 Talente in das Stipendienprogramm für Schüler:innen im Ruhrgebiet aufgenommen und werden fortan materiell und ideell unterstützt.

Am 08. November fand wieder die offizielle Vergabefeier der RuhrTalente in der Essener Lichtburg statt.

Im feierlichen Rahmen wurden fast 200 Talente in das Stipendienprogramm für engagierte und leistungsstarke Schüler:innen im Ruhrgebiet aufgenommen und werden fortan materiell und ideell unterstützt. So haben RuhrTalente die Möglichkeit an interessanten Angeboten und spannenden Events teilzunehmen. Ob Auslandsexkursionen, Treffen mit Spitzenpolitiker:innen, Sommercamps oder Workshops – für jedes Talent ist etwas dabei.

Nach einer sportlichen Zumba-Einlage von zwei Talenten, folgten Reden von Talentfördernden, u.a. von Dorothee Feller (Ministerin für Schule und Bildung des Landes NRW), Bärbel Bergerhoff-Wodopia (Vorstandsmitglied der RAG-Stiftung) und Marcus Kottmann (Leiter des NRW-Zentrums für Talentförderung). Sie wertschätzten und lobten das Engagement der Talente und betonten ihre Bedeutung für unsere Gesellschaft. Weiterhin gab es spannende Talks mit Talenten und den RuhrTalente-Alumni sowie auch Comedy und ein Lied, welches von einem Talent gesungen wurde. Die neuen RuhrTalente erhlielten zum Abschluss der Veranstaltung ihre Urkunden und konnten bei einem Get-Together mit ihren Talentfördernden, Familienangehörigen und Freund:innen feiern.

Auf der Homepage der RuhrTalente erfährst du mehr über das Schülerstipendienprogramm und findest die Urkundenübergabe nochmal als Stream im Recap!

Wir gratulieren allen RuhrTalenten zu ihrer Aufnahme und wünschen für ihren weiteren Weg viel Erfolg! Besonders möchten wir auch unseren Talenten gratulieren:

Daria (Berufskolleg der Stadt Bottrop)

Hiba (Heinrich-Heine-Gymnasium, Oberhausen)

Lisa (Gesamtschule Osterfeld, Oberhausen)

Adrian (Elsa-Brändström-Gymnasium, Oberhausen)

Ezekiel und Karan (Heinrich-Böll-Gesamtschule, Oberhausen)

Laiba und Mohammad (Janusz-Korczak-Gesamtschule, Bottrop)

Herzlichen Glückwunsch!

TalentAward Ruhr 2022

Im November war es wieder soweit: Besonders engagierte Lehrer:innen, Ausbilder:innen, Sozialarbeiter:innen, Unternehmer:innen und Privatpersonen werden von der TalentMetropole Ruhr jedes Jahr für innovative Projekte und beeindruckendes Engagement im Bereich der Talentförderung im Ruhrgebiet ausgezeichnet.

Ein einzigartiger Preis für besondere Förderinnen und Förderer: Das ist der TalentAward Ruhr.

Im November war es wieder soweit: Besonders engagierte Lehrer:innen, Ausbilder:innen, Sozialarbeiter:innen, Unternehmer:innen und Privatpersonen wurden von der TalentMetropole Ruhr für innovative Projekte und beeindruckendes Engagement im Bereich der Talentförderung im Ruhrgebiet ausgezeichnet.

Unter den vier ausgezeichneten Talentförder:innen befindet sich u.a. Hatice Kahraman mit Salon 5, einer Jugendreaktion von CORRECTIV.

Beim Salon 5 geht es um ein Zentrum für Medienkompetenz von jungen Menschen für junge Menschen. Es möchte das Engagement von Jugendlichen für eine offene, redaktionelle Gesellschaft fördern. Ausgehend von Bottrop hat es dafür eine Jugendredaktion aufgebaut, sodass junge Menschen die Grundlagen des Journalismus und dessen Handwerk erlernen. Die Beiträge werden von Jugendlichen für Jugendliche erstellt. Im Salon 5 erlernen sie, wie sie in der Gesellschaft medial mitmischen können, sodass ausgehend von der Stadt Bottrop eine Bewegung gestartet wird. Ziel des Salon 5 ist es, dass Jugendliche erfahren, dass sie aktiv sein können, dass sie gehört und wahrgenommen werden. Dabei soll vor allem der Spaß und das Engagement gefördert werden.

Preisträgerin Hatice Kahraman sagt dazu: „Im Salon5 machen wir Jugend-Journalismus mit und für Jugendliche, wobei das „mit“ ganz groß im Vordergrund steht. Die meisten kommen zu uns, weil sie Spaß daran haben, etwas Neues auszuprobieren und möchten, dass ihre Themen und Interessen in der Gesellschaft veröffentlicht und verbreitet werden. Wir wollen, dass Jugendliche an politischen Diskursen teilhaben, vor allem sollen sie gefragt werden und sie sollten mitmischen dürfen. Mich fasziniert es, dass Jugendliche sich immer für Themen interessieren und durch die Recherche und dessen Auseinandersetzung, entwickeln sie sich und das begeistert mich. Ich würde mir wünschen, dass die Jugendlichen, die in hierher kommen sagen können: „Ich wurde im Salon 5 ausgebildet, ich weiß, wie der Journalismus funktioniert und ich habe vor allem etwas zu sagen!“

Nach der Auszeichnung der vier Preisträger:innen gab es bei einem Ausklang die Möglichkeit, dass sich Talente und Talentfördernde untereinander austauschen und miteinander vernetzen konnten.

Auf der Homepage der TalentMetropole Ruhr kannst du die Veranstaltung nochmal als Stream anschauen – dort findest du auch Hatices Video zu Salon 5! Auch für nächstes Jahr werden wieder engagierte Talentfördernde gesucht. Hast du jemanden im Blick? Dann schlage die Person doch einfach vor!

Wir gratulieren allen vier Preisträger:innen zu ihrem wohlverdienten TalentAward!

10 Jahre Talentscouting

Im Oktober feierte das NRW-Talentscouting im Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen sein 10-jähriges Jubiläum. Auch das Talentscouting-Team der Hochschule Ruhr West war mit Talenten aus Mülheim, Bottrop und Oberhausen dabei.

Im Oktober feierte das NRW-Talentscouting im Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen sein 10-jähriges Jubiläum. Auch das Talentscouting-Team der Hochschule Ruhr West war mit Talenten aus Mülheim, Bottrop und Oberhausen dabei.

In den vergangenen zehn Jahren wurde eine Erfolgsgeschichte geschrieben, die zeigt, wie wichtig und erfolgreich Talentförderung in NRW ist. Selbst Wissenschaftsministerin Ina Brandes betonte in ihrer Laudatio die Wichtigkeit der Unterstützung junger Menschen und versicherte, dass es auch in Zukunft weitergehen wird. Auch Talente und weitere Talentfördernde betonten die Bedeutung des Talentscoutings in Form von Reden und Talks. Musikalische und kreative Impulse gab es in Form eines Poetry-Slams und von einem Lied und einem Klavierstück zweier Talente. Abschließend kamen alle bei einem Get-together zusammen und tauschten sich untereinander aus.

Wir freuen uns, Teil der Talentförderung zu sein und unseren Beitrag zu leisten. Mit jungen Menschen für junge Menschen aus der Region!

TNT – Semesterstart & Aufschieberitis

Kennenlernen mit neuen Talenten, persönliche Wiedersehen mit „alten“ Talenten und jede Menge Spaß – pünktlich zum Semesterstart fand wieder unser TalenteNetzwerkTreffen statt!

Wir haben unsere Talente zur Hochschule Ruhr West in Mülheim eingeladen um über Aufschieberitis zu sprechen. Wir alle schieben Dinge auf. Gerade zum Semesterbeginn, zum Ausbildungsstart oder in der Prüfungsvorbereitung sind die meisten besonders gut darin. Zum Glück gibt es gute Methoden damit umzugehen – gemeinsam wurden Tipps und Erfahrungen gegen das Aufschieben von Aufgaben und Erledigungen ausgetauscht.

So könnte man sich beispielsweise belohnen um so die sogenannte extrinsische Motivation zu steigern. Man könnte auch eine Freundin oder einen Freund darüber informieren, welche Pläne man zeitnah umsetzen möchte – diese Personen könnten am Ende des Tages nachfragen, ob man die festgelegten Aufgaben erledigt hat.

Förderlich kann ebenso das Festhalten von Aufgaben in einer Liste sein, bei der man diese in wichtig/unwichtig und nach Dringlichkeit einordnen kann. Die Eisenhower-Matrix kann bei der Einordnung Hilfe verschaffen:

Quelle: https://karrierebibel.de/postkorbuebung/

Es kann sich ebenso konstruktiv auswirken, Störfaktoren zu vermeiden – das Smartphone und der Fernseher könnten beispielsweise ausgeschaltet werden und Nutzungzeiten im Vorfeld festgelegt werden.

Mit diesen Tipps und Ratschlägen kann man der Aufschieberitis nun entgegenwirken und Aufgaben erfolgreich bewältigen. Zum Ausklang gab es Pizza und Softdrinks und einen entspannten Nachmittag/Abend zusammen verbringen.

Wir danken allen Talenten für einen tollen Austausch und wünschen viel Erfolg bei allen anstehenden Aufgaben! Seid gespannt auf unser nächstes TNT!

Stipendienwahl-Workshop 2022

Die Talentförderung der HRW führte in Kooperation mit dem TalentKolleg Ruhr Oberhausen einen Stipendienwahl-Workshop für Schülerinnen und Schüler durch. Hier findet ihr eine kleine Zusammenfassung, der wichtigsten Fragen rund um ein Stipendium.

Die Talentförderung der Hochschule Ruhr West führte in Kooperation mit dem TalentKolleg Ruhr Oberhausen einen Stipendienwahl-Workshop für Schülerinnen und Schüler durch. Hier findet ihr eine kleine Zusammenfassung, der wichtigsten Fragen rund um ein Stipendium und die Antworten unseres Stipendien-Experten Nils:

Warum sollte ich mich für ein Stipendium bewerben? Welche Vorteile ergeben sich für mich?

Ein Stipendium bringt viele Vorteile. Das wohl Offensichtlichste ist die finanzielle Unterstützung und damit verbunden auch eine „sorgenfreieres“ Studium. Manchmal ermöglicht ein Stipendium aber auch die Teilnahme an Auslandsaufenthalten oder Sprachreisen. Dann eignet sich ein Stipendium auch gut dazu, Kontakte zu knüpfen, sowohl unter den anderen Stipendiatinnen und Stipendiaten als auch zu potentiellen Arbeitgebern. Zudem macht sich ein Stipendium auch gut im Lebenslauf, denn es zeigt, dass ihr Talente habt und euch engagiert und das ist Arbeitgebern viel wert.

Wie komme ich an ein Stipendium?

Dafür gibt es zwei Wege, entweder du bewirbst dich von dir selbst aus, also initiativ, oder du wirst von einer Person für ein Stipendium vorgeschlagen. Das können deine Professor:innen, Lehrer:innen, Talentscouts oder andere Personen, die dich und deine Leistungen einschätzen können, sein.

Welche Arten von Stipendien gibt es?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Förderung. Die wohl am meisten Nachgefragte ist das Ausbildungsstipendium, welches Schüler:innen oder Studierenden u.a. (je nach Ausrichtung des Stipendiums)  Zuschüsse zu  Kursliteratur, Kurs- und Studiengebühren, Miete, Reisen, Praktika, Examensarbeiten und Studienprojekte gewährt. Die meisten Stipendien bieten jedoch nicht nur eine finanzielle Unterstützung. Auch die ideelle Förderung durch Veranstaltungen, Vorträge, Exkursionen, berufliche Orientierung oder Beratung bringt euch weiter. Neben dem klassischen Schüler:innen- oder Studienstipendium gibt es jedoch noch weitere Formen wie z.B. ein Sportstipendium, Reisestipendien, Stipendien für Bedürftige oder auch für Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigung (z.B. durch eine Krankheit). Stipendien werden zudem auch in Voll- oder Teilstipendien unterteilt. Ein Vollstipendium garantiert die Förderung in voller Höhe, die eine Organisation für nötig hält. Bei einem Studienstipendium sind dies beispielsweise meist die vollen Semestergebühren, Fahrtkostenzuschüsse und teilweise auch Mietzuschüsse. Ein Teilstipendium finanziert nur einen Teil der anstehenden Kosten, z.B. die Ausgaben für Literatur oder einen Teil der Studienkosten.

Welche Stipendiengeber gibt es? Wo liegen die Unterschiede?

In Deutschland gibt es 13 Förderungswerke, die Stipendien an Schüler:innen und Studierende vergeben. Die Förderwerke haben unterschiedliche Ausrichtungen. Manche sind bspw. gewerkschaftlich, politisch, religiös, unternehmerisch oder weltanschaulich organisiert.

Hier findet ihr eine Übersicht der einzelnen Ausrichtungen der Förderwerke:

Weltanschaulich unabhängig:

Gewerkschaftlich:

Politisch:

Religiös:

Unternehmerisch:

Welche Anforderungen muss ich erfüllen?

Die Anforderungen richten sich individuell nach dem jeweiligen Förderwerk. Wichtig ist jedoch, dass ihr zumindest teilweise mit der Ausrichtung des Stipendiengebers übereinstimmt, z.B. dass wenn ihr euch für die SPD- nahe Friedrich-Ebert-Stiftung bewerbt, nicht eigentlich CDU-Wähler:innen oder CDU-Mitglied seid. Das sehen die Stipendiengeber nämlich gar nicht gerne, ihr solltet schon zu dem jeweiligen Stipendiengeber passen.

Zudem gibt es allgemeine Kriterien, die jedoch je nach Förderwerk bzw. Stipendiengeber variieren. So finden manche Förderwerke einen guten bis sehr guten Notendurchschnitt als besonders wichtig, andere wiederum bevorzugen Kandidatinnen und Kandidaten mit besonderem gesellschaftlichem Engagement. Für manche Förderwerke ist auch eure soziale Herkunft entscheidend, z.B. ob eure Eltern schon studiert haben oder nicht. Oft gibt es auch generelle Kriterien, z.B. ein Höchstalter für die Förderung oder nur Kandidatinnen und Kandidaten bis zu einem bestimmten Fachsemester (z.B. bis zum 4. Fachsemester) werden angenommen.

Welche Stipendien bietet die Hochschule Ruhr West?

Deutschlandstipendium:

Die Hochschule Ruhr West beteiligt sich an dem Programm des Deutschlandstipendiums und vergibt jedes Wintersemester für eine Dauer von zwei Semestern eine Förderung an leistungsstarke Studierende. Finanziert wird das Stipendium von Firmen, Privatpersonen, Stiftungen und Verbänden. Die Hochschule wählt die Stipendiat:innen durch die Auswahlkommission der HRW aus, wobei die jeweiligen Förder:innen die Fachrichtung der Stipendiatin, bzw. des Stipendiaten festlegen können.

HRW TALENTS Firmenstipendien

Bei dem HRW-Firmenstipendium handelt es sich um ein hochschulinternes Vollstipendium, das von Unternehmen und Stiftungen aus der Region gefördert wird. Die Förder:innen können in einem persönlichen Bewerbungsgespräch die Stipendiatinnen und Stipendiaten selbst auswählen. Dadurch ergibt sich für die Studierenden ein enger Kontakt zu dem Unternehmen, welcher z.B. durch Praktika oder eine Werkstudierendentätigkeit ergänzt werden kann.

Weitere Informationen zu den Stipendien der HRW findet ihr hier: https://www.hochschule-ruhr-west.de/netzwerk/wwwhrw-foerdervereinde/hrw-talents/

Last but not least: Wo kann ich das passende Stipendium für mich finden?

Natürlich stehen eure Scouts euch jederzeit für Fragen rund um ein Stipendium zur Verfügung. Für die Selbst-Recherche könnt ihr auf folgenden Seiten nachschauen, welches Stipendium für euch in Frage kommen würde.

Folgt dem Link, wenn ihr noch mehr Infos über das Talentkolleg Ruhr Oberhausen erhalten möchtet. Dort findet ihr weitere spannende Angebote und Formate: https://tkr-oberhausen.de/

Viel Erfolg bei eurer Suche nach einem geeignetem Stipendium!

TalenteNetzwerkTreffen – Sommerfest 2022

Sonnenschein, Grillen und jede Menge gute Laune – so lief unser TNT-Sommerfest 2022!

Sommer, Sonnenschein und jede Menge gute Laune – so lief unser TNT-Sommerfest 2022!

Das Schuljahr ist geschafft und das Semester bald rum. Bei bestem Wetter der perfekte Anlass, um sich wieder auf dem Campus Mülheim zu treffen und mit unseren Talenten eine tolle Zeit zu verbringen.

Mit selbstgemachtem Salat, gebackenen Kuchen von Talenten, (veganem) Grillgut, kühlen Getränken und Wassereis lernten sich neue und längere begleitete Talente kennen. Viele von ihnen besuchen aktuell die Oberstufe, während andere sich bereits im Studium, in der Ausbildung oder im FSJ befinden. Auch wurde unser Volleyballfeld auf dem Campus wieder genutzt, so dass mit spaßigen Spielen die Bewegung nicht zu kurz kam.

Ein großes Dankeschön geht an unsere Talente für ein schönes und unvergessliches Sommerfest 2022 – seid auf unsere nächsten TNT´s gespannt!

Kooperationsvereinbarung mit dem Bertha-von-Suttner Gymnasium Oberhausen

Am Mittwoch, den 08. Juni 2022, unterzeichnete das Bertha-von-Suttner Gymnasium den Kooperationsvertrag mit der Hochschule Ruhr West.

Am Mittwoch, den 08. Juni 2022, unterzeichnete das Bertha-von-Suttner Gymnasium den Kooperationsvertrag mit der Hochschule Ruhr West.

Die HRW gewinnt mit der Oberhausener Schule einen neuen Kooperationspartner, so dass die Schülerinnen und Schüler des Berthas nun die Möglichkeit haben, während ihrer schulischen Laufbahn an unterschiedlichen Angeboten und Formaten der Hochschule zur Studien- und Berufsorientierung teilzunehmen. Auf diese Weise werden sie langfristig und individuell innerhalb ihrer Interessen- und Talentfindung unterstützt: vom Studienwahlworkshop über Schnupper-Angebote, Ausprobier-Möglichkeiten bis hin zur individuellen Beratung im Talentscouting ist alles dabei.

Es ist der HRW eine Freude, das Bertha als neuen Kooperationspartner dazugewonnen zu haben, so dass sie zukünftig von der Bündelung der Angebote des mint4u sowie des Lab4u, der Zentralen Studienberatung, welche für KAoA und demzufolge für Studieninteressierte zur Verfügung steht und dem Talentscouting profitieren können. Bereits 2019 bekundete das Bertha den Wunsch und den Willen, eine gemeinsame Kooperation zu schließen. Zu diesem Zeitpunkt war ein vollumfängliches Angebot allerdings nicht möglich. Das Engagement der Schule blieb jedoch stark, so dass neben der Online-Beratung nun auch die Beratung vor Ort für die Oberstufenschüler:innen möglich ist.

„Denke ich an meinen ersten Besuch hier am Bertha, so erinnere ich mich an die Offenheit, die Wertschätzung und die Dankbarkeit, die dem Talentscouting entgegengebracht wurde. 2020 durfte ich bereits die ersten Talente kennenlernen und war von der ersten Sekunde begeistert, wieviel Ehrgeiz, Engagement und Motivation diese jungen Menschen mitbringen,“ so Talentscout Nam.

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Kooperation!

Das NRW-Talentscouting ist ein individuelles Begleitangebot vom Land NRW. Die Weiterbildung zum Talentscout wird vom NRW-Zentrum für Talentförderung der Westfälischen Hochschule im Auftrag des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen angeboten.

TNTalk: Privilegien & Soziale Gleichheit

„Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“ – oder? Um diese und viele weitere spannende Fragen ging es dieses Mal bei unserem TalenteNetzwerkTalk.

Gemeinsam mit unseren Expert:innen Pascal und Sina konnten interessierte Talente sich mit den Talentscouts über die Themen Privilegien, Diskriminierung und Chancengleichheit austauschen und ihre Erfahrungen reflektieren.

Anhand einer Rennbahn wurde verdeutlicht, wie unterschiedlich die Startvoraussetzungen bei Individuen sein können. Privilegien, also das Vorrecht, welches einzelnen Personen oder Personengruppen zugeteilt wird, können sich auf verschiedenen Ebenen bemerkbar machen. Es stellte sich heraus, dass die Teilnehmenden individuelle Startbedingungen mitbringen – so ist es z.B. nicht selbstverständlich, dass alle Talente aus einem akademischen Elternhaus stammen und bei schulischen Aufgaben unterstützt werden konnten. Jeder Mensch durchlebt eigene Hürden und entscheidend ist es, dass man dennoch an seinen Zielen und Erfolgen arbeitet, um eigene Träume zu erreichen.

Thematisch wurde der Talk von unseren Talenten Pascal und Sina begleitet. Pascal engagiert sich ehrenamtlich, u.a. in der Antidiskriminierungsarbeit und leitet Workshops zu den Themen Gender und Sexismus. Er teilte sein Wissen und seine Erfahrungen aus seiner Arbeit mit den Teilnehmenden, so dass Begriffe wie „Positive Diskriminierung“ oder „Safe Space“ erklärt und reflektiert werden konnten. Sina engagiert sich als Juniorteamerin beim Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF. Sie setzt sich für Kinderrechte ein und machte beim Talk darauf aufmerksam, dass es weltweit Kinder gibt, denen leider essenzielle Privilegien verwehrt sind, wie das Recht auf Bildung oder Sicherheit. Anschließend wurden die Themen aufs Talentscouting übertragen, um so herauszustellen, wie bedeutsam die Förderung von jungen Talenten ist – gerade für diejenigen, die aus weniger privilegierten Situationen kommen. Zum Abschluss gab es einen Ausklang, bei der offene Fragen und Anregungen erörtert und diskutiert werden konnten.

Wir haben hieraus eine spannende Literatur-, Film- und Linkvorschläge gesammelt! Folge diesem Link:

https://padlet.com/alexandrasteindor/TNTalkPrivilegien

Wir danken allen Talenten für ihre tollen Beiträge, sowie Sina und Pascal fürs Teilen ihres Experten:innenwissens!

Förderung durch Talentscouting – Ein Erfolgsmodell an der HRW

Das Talentscoutingteam der HRW kann die Ergebnisse der von der Universität Köln und des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung durchgeführten Forschungsstudie des MKW ‚Zukunfts- und Berufspläne vor dem Abitur‘ bestätigen: Talentförderung erhöht bei Schulabgänger:innen aus bildungssystemfernen Haushalten deutlich die Wahrscheinlichkeit, ein Studium aufzunehmen.

Das Talentscoutingteam der HRW kann die Ergebnisse der von der Universität Köln und des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung durchgeführten Forschungsstudie des MKW ‚Zukunfts- und Berufspläne vor dem Abitur‘ bestätigen: Talentförderung erhöht bei Schulabgänger:innen aus bildungssystemfernen Haushalten deutlich die Wahrscheinlichkeit, ein Studium aufzunehmen.

Seit sechs Jahren hat die HRW ein Team aus Talentscouts, dessen Aufgabe es ist, Orientierungshilfe und Unterstützung für Oberstufenschüler:innen bezüglich ihrer beruflichen Zukunft zu geben. Die Erfahrungen der Talentscouts untermauern die Ergebnisse der Forschungsstudie, die sich mit dem Thema befasst, ob Talentförderung einen messbar positiven Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit leisten kann.

Erstmals haben Forscher:innen nachgewiesen, dass die Talentförderung in NRW die Chancen von Schulabgänger:innen aus nicht akademischen Haushalten deutlich verbessert. Die Forschungsstudie ‚Zukunfts- und Berufspläne vor dem Abitur‘ zieht ein positives Fazit zum Talentscouting an NRW Hochschulen. In der Studie haben sich Wissenschaftler:innen seit 2018 Berufs- und Zukunftspläne von über 1.700 ‚soziokulturell benachteiligter Kindern‘ angesehen und festgestellt, dass die gezielte Förderung durch die Talentscouts die Schulabgänger:innen ermutigt, neue Wege zu gehen. Das Förderprogramm erhöhte die Studienquote der jungen Menschen aus nichtakademischen Haushalten von 56 Prozent auf 64 Prozent nach Abschluss der (Fach-)Hochschulreife.

Auch das Talentscouting der HRW zieht für die vergangenen Jahre eine positive Bilanz. In den sechs Jahren, in denen die HRW Talente fördert, wurden über 2.200 Schüler:innen aus 24 Kooperationsschulen in Mülheim, Bottrop und Oberhausen beraten. Die Begleitung startet in der Oberstufe und setzt sich auch nach dem Schulabschluss fort, so dass Talente im Übergang in den neuen Bildungs- und Lebensabschnitt Unterstützung erfahren.


„Wir stellen fest, dass die Schüler:innen, die wir beraten, vor einigen Herausforderungen stehen.“, so Alexandra Steindor, Leitung Talentförderung an der HRW, „Nicht nur finanzielle Hürden sind hier zu überwinden, sondern es fehlen auch häufig Erfahrungswerte und Vorbilder aus der Familie und dem Bekanntenkreis in Bezug auf die Möglichkeiten eines Studiums. Schüler:innen, vor allem diejenigenmit einen nichtakademischen Background, sind sich ihrer eigenen Leistungen und Potenziale oft gar nicht bewusst.
Genau hier setzt die Talentförderung an, um mit den Schüler:innen ihre Stärke, Talente und Interessen zu identifizieren und so ergebnisoffen zu breiteren Perspektiven zu verhelfen. Am Ende des Entscheidungsprozesses muss nicht ein Studium stehen, sondern kann auch eine Ausbildung oder ein Freiwilliges Soziales Jahr den passenden Weg darstellen.

Die aktuelle Forschungsstudie der Universität Köln und des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung bestätigt, dass die Begleitung durch das Talentscouting die Passung zwischen Potenzialen und Bildungsentscheidung fördert.  Laut der Studie wurde durch das Talentscouting die Ungleichheit im Hochschulzugang bei der untersuchten Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe um bis zu 70 Prozent verbessert. Die Ergebnisse der Studie belegen, dass das Talentscouting an der richtigen Stelle ansetzt und so einen Beitrag zu Bildungsgerechtigkeit leistet.
An der HRW wird Talentförderung auch zukünftig weiter vorangetrieben, um so Potenziale zu heben und einen Beitrag zur Fachkräfteausbildung zu leisten.