Ich musste selber herausfinden, wohin mein Weg führt

Es hat zwar etwas gedauert, aber jetzt studiere ich genau das, was zu mir passt.

Jeder wusste, was gut für mich ist, nur ich nicht

In der Schule war ich kein Mathe-Ass. Sprachen und Menschen interessierten mich viel mehr. Für mein Umfeld war deshalb schnell klar: „du wirst Lehrerin“, hieß es, „oder Sprachwissenschaftlerin“. Das würde doch so gut zu mir passen, hörte ich von allen Seiten. Es gab da nur ein Problem – mein Bauchgefühlt sagte mir etwas anderes.  Zum Glück kann man etwas gegen diese Verunsicherung tun. Ich ging also zur Studienberatung der Agentur für Arbeit und machte allgemeine Studientests im Internet, aber das machte es nur noch schlimmer. Biologin? Oder etwas im Kunstbereich? Das passte alles irgendwie überhaupt nicht zu mir! Es schien als gäbe es für mich einfach nicht das passende, dieser Gedanke kann einen schon mal verrückt machen. Entgegen aller gut gemeinten Ratschläge entschied ich mich deshalb, meinen Weg selbst zu finden. Ich wollte mich später nicht darüber ärgern müssen, es nicht versucht zu haben.

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Wer Klarheit braucht, muss sich die richtigen Informationen suchen

Ich erinnerte mich, dass  u.a. die Studienberatung von der Hochschule Ruhr West schon mal bei uns in der Schule war, aber bei diesen Veranstaltungen hört man so viel, dass man sich gar nicht alles merken kann. Aber ich hatte zumindest noch den Namen im Kopf. Also setzte ich mich hin und verglich die unterschiedlichen Studiengänge miteinander, wobei ich auf BWL stieß. Die Möglichkeit, sich in diesem Studienfach noch weiter spezialisieren zu können, in dem Berufsfeld später auch verschiedene Sprachen einsetzen und trotzdem mit Menschen zu tun haben zu können – all das schien schon wieder gut auf mich zu passen. Dieses Mal wollte ich aber auch meinen Bauch davon überzeugen, also besuchte ich den Campus der HRW, ließ mir von einem Studienberater den Studienverlaufsplan ausführlich erklären und sprach im Internet mit Studierenden . Die Erfahrungen und Meinungen von Studierenden zu hören, also von Menschen, die teilweise selbst vor kurzem noch in meiner Situation steckten, hat mich letztendlich überzeugt.

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Gar nicht erst verunsichern lassen, gleich mit Leuten vor Ort sprechen

Der Kontakt zu Studienberater*innen und Studierenden von der Hochschule war also meine Lösung. Hier bekam ich endlich gut überlegte – statt nur gut gemeinte – Ratschläge. Klar hieß es in meinem Umfeld gleich: „BWL, muss das sein?“. Schließlich würden viele das Fach abbrechen und man bräuchte gute Mathekenntnisse. Dieses Mal wusste ich es aber besser und ließ mich nicht mehr verunsichern. Ich kannte schließlich die Erfahrungen derer, die diesen Weg bereits gegangen waren und konnte so eine ganz klare Entscheidung für mich treffen. Ich wusste, BWL ist mein Fach. Das Gefühl, eine wohl überlegte Entscheidung getroffen zu haben, die zu mir passt, war unheimlich wichtig für mich. Heute bin ich im 6. Semester, war bereits im Ausland und weiß, dass es die richtige Studienfachwahl gewesen ist.

Lea Pörschke

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